Viele Siege und zahlreiche Medaillen: Der SV Gelnhausen hat beim Alzenau-Triathlon ein Ausrufezeichen gesetzt. Besonders emotional wurde das Gedenken an Vereinslegende und Rekordhalter Franz Karl.

Der 30. Alzenau-Triathlon bot hervorragende Rahmenbedingungen für ein packendes Rennwochenende: Spätsommerliche Temperaturen sorgten für optimale Wettkampfbedingungen. Erst auf den letzten Drücker zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite: Der SV Gelnhausen präsentierte sich über die gesamte Zeit in Topform und sicherte sich eine beeindruckende Reihe von Podestplätzen und Altersklassensiegen.

Eine starke Leistung zeigte Neuzugang Uma Hufnagel, die sich in 1:19:43 Stunden den sechsten Platz in der Altersklasse AK20 sicherte. Als schnellster Athlet des gesamten SVG-Teams fuhr Mats Reuter (Jahrgang 2009) ein herausragendes Ergebnis ein: Mit einer Gesamtzeit von 1:05:52 Stunden landete er auf einem hervorragenden fünften Gesamtrang und wurde Erster in der Jugend A.

Ebenfalls meisterhaft präsentierten sich Julian Jung (1:07:06 Std., AK18–19), Benjamin Hartmann (1:08:32 Std., AK40), Swen Kailing (1:11:32 Std., AK50) sowie Egmont Pietruschka (1:14:44 Std., AK60), die allesamt den ersten Platz in ihren jeweiligen Altersklassen erringen konnten. Zweite Plätze in ihren Kategorien feierten Andreas Hinrich (1:07:19 Std., AK45) und André Lukas (1:07:42 Std., AK30). Alexander Hufnagel (1:13:47 Std., AK55) und Patrick Röll (1:14:46 Std., AK45) schafften ebenfalls den Sprung aufs Podium.

Ebenfalls am Start war Adi Kohr, Teammanager der beiden Bundesliga-Teams aus Bad Orb, der mit 1:15:58 Stunden den vierten Platz in der AK55 belegte. Der mehrfache Ironman-Finisher und Hawaii-Starter Peter Kavermann komplettierte das starke Teamergebnis mit einer Zeit von 1:25:26 Stunden (17. Platz AK55).

Ein neuer Rekordhalter und emotionales Gedenken an Franz Karl

Auch das SVG-Juniorteam schickte eine eigene Staffel ins Rennen: Ole Jöckel (Jahrgang 2008), Lena Wilfert (Jahrgang 2009) und Valeria Eidmiller (Jahrgang 2011) zeigten tollen Teamgeist und belegten mit einer Zeit von 1:25:54 Stunden den 18. Platz in der Staffelwertung.
Ein ganz besonderes Jubiläum feierte Egmont Pietruschka: Seit 2001 war er bei insgesamt 19 Austragungen des Alzenau-Triathlons am Start. Dieser Rekord verbindet ihn eng mit dem im vergangenen Jahr verstorbenen Franz Karl, der ihm diesen Titel bis zuletzt leidenschaftlich streitig machen wollte.

Die SVG-Triathleten nutzten den Wettkampftag, um ihrer Vereinslegende in treuer und ehrender Erinnerung zu gedenken.

 Die erfolgreichen Triathleten des SV Gelnhausen beim 30. Alzenau-Triathlon. Foto: red

 Gelnhäuser Neue Zeitung