Stipendien für heimische Topathleten

Gestern Abend: Sparkassen-Sportstiftung vergibt Förderzertifikate für das kommende Jahr

Sportförderung (re). Die Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig vergibt jedes Jahr Stipendien an talentierte Nachwuchssportler aus dem Amateurbereich, die für einen gemeinnützigen Sportverein des Sportkreises Main-Kinzig starten. Zudem muss es sich um eine Sportart handeln, die als Fachverband im Landessportbund Hessen organisiert ist. Während einer Feierstunde im Foyer der Kreissparkasse in Hanau sind gestern Abend 15 Einzelsportler sowie zwei Mannschaften ausgezeichnet worden.

Folgende Stipendiumskriterien gelten für eine Förderung seitens der Sparkassen-Sportstiftung: Unterstützt werden Sportlerinnen und Sportler, die keine ausreichende materielle Unterstützung zum Beispiel durch ehe Stiftung Deutsche Sporthilfe oder ähnliche Einrichtungen erhalten. Sie sollten mindestens 14 Jahre alt sein und das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Außerdem sollten die Sportlerinnen und Sportler sich über einen längeren Zeitraum besonders ausgezeichnet haben und aufgrund ihres Talents eine Weiterentwicklung erwarten lassen, um von der Sparkassen-Sportstiftung gefördert zu werden. Eine mehrmaliges Stipendium ist in diesem Zusammenhang durch die Förderrichtlinien nicht ausgeschlossen.
So zeichnete die Stiftung gestern Abend wie bereits im vergangenen Jahr während einer kleinen Feierstunde in den Räumen der Sparkasse Hanau den Ausnahmeschwimmer Alexander Kunert vom SV Gelnhausen, den Taekwondo-Kämpfer Andy Kämpf vom TV Salmünster, die Leichtathleten Julius Hild und Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach und Aleksi und Jaakkima Rösler von der SG Schlüchtern sowie Kanutin Caroline Trompeter von der SKG Hanau aus. Darüber hinaus wurden folgende Einzelsportlerinnen und Sportler prämiert, ehe jeweils Stipendien in Höhe von 1000 Euro seitens der Sparkassen-Sportstiftung erhielten: Lena Skoczek (Hockey/1. Tennis- und Hockeyclub Hanau), Barbara Schaal (Schwimmen/SV Gelnhausen), Johannes Lotz (Rudern/Hanauer Rudergesellschaft), Tina Christmann, Henry Hopmann und Celina Waldschmidt (Rudern/Hanauer RC Hassia), Marius Abele, Max Grabosch (Leichtathletik/SSC 1-Hanau-Rodenbach). Ebenfalls wie bereits im vergangenen Jahr erhielt die Rode-Skipping-Mannschaft der TG Hanau mit Mareen Bär, Sindi Sina und Cansu Tamer eine Gruppenförderung in Höhe von 1500 Euro. Zusätzlich hielt die Stiftung in diesem Jahr eine weitere Mannschaft für förderungswürdig, sodass die Rode-Skipperinnen Julia Hegermann, Hannah Junker, Lilith Schultheis und Jessica Weber zusammen ein Stipendium in Höhe von 2000 Euro erhielten. Die Gesamtfördersumme bewegte sich nach Angaben der Stiftung jedoch im gleichen Rahmen wie im vergangenen Jahr.
Untermalt wurde die Veranstaltung, bei der sich neben den Geehrten auch zahlreiche heimische Sportgrößen versammelt hatten, von einem lokalen Musik-Act, das in den Pausen für gute Stimmung bei allen Anwesenden sorgte.

15 Einzelsportlerinnen und -sportler sowie zwei Mannschaften erhielten gestern Abend im Foyer der Hanauer Kreissparkasse Stipendien der Sparkassen-Sportstiftung für ein Jahr. FOTO: HACKENDAHL

 Gelnhäuser Neue Zeitung

2017-12-19T11:09:59+00:00 7. Dezember 2017|Infos|