Vizetitel für Barbara Schaal

SVG-Cheftrainerin Heike Heeger blickt auf erfolgreiche Titelkämpfe in Berlin zurück

Kurz vor den Feiertagen kann die Cheftrainerin des Schwimmvereins Gelnhausen, Heike Heeger, auf eine erfolgreiche zweite Wochenhälfte in Berlin zurückschauen. Mit insgesamt sieben Schwimmern war der SVG bei den 23. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin angetreten. Die Bilanz: eine offene Silbermedaille und jeweils eine Silber- und Bronzemedaille in der Juniorenwertung auf höchster deutscher Ebene im Schwimmsport. Das kann sich für den kleinen hessischen Verein sehen lassen. Nachwuchshoffnung Barbara Schaal hat am Wochenende eine weitere Medaille eingeheimst.

Bereits am Donnerstag holte Alexander Kunert Silber in der offenen Wertung auf seiner Paradestrecke, den 200 Metern Schmetterling, in SVG-Vereinsrekordzeit von 1:54,39 Minuten. Es folgte die Silbermedaille in der Juniorenwertung von Barbara Schaal über 200 Meter Rücken in 2:11,64 Minuten.
Ebenfalls am Freitag konnte Alexander Kunert in persönlicher Bestzeit über 200 Meter Freistil überzeugen (1:47,49 Minuten). Die erste Frauenstaffel des SVG in der Besetzung Barbara Schaal, Chiara Kirsch, Susan Spam und Luise Olischläger (2002) wurde 19. in 1:50,53 Minuten. Im zweiten Staffelwettbewerb, den 4×50 Meter Lagen, eroberten die SVG-Mädels Platz 29 (die GNZ berichtete).
Am Samstagmorgen überzeugte Schaal, die inzwischen am Bundesstützpunkt in Heidelberg trainiert, auch über 100 Meter Rücken. In der Juniorenwertung wurde sie Zweite und holte in 1:00,86 Minuten Silber. In der offenen Wertung war es Platz sechs und damit das Erreichen de A-Finals. Am Abend wurde Schaal Siebte im Finale in sehr guten 1:01,04 Minuten. Am gleichen Morgen zeigte Alexander Kunert, dass auch er Freistil beherrscht Auf der schnellsten Strecke, den 50 Metern Freistil zeigte sich der Student glänzend in Form und wurde mit neuer persönlicher Bestzeit und SVG-Vereinsrekord von 22,30 Sekunden im Vorlauf Sechster und erreichte erneut das A-Finale der besten Acht in Deutschland. Dort steigerte sich Kunert noch und wurde in 22,12 Sekunden Fünfter. Ein bisschen Pech für ihn, dass zwei russische Schwimmer für Neckarsulm antraten und ihm die Bronzemedaille wegschnappten, denn als drittschnellster deutscher Teilnehmer auf Platz fünf zu liegen, ist bei offenen Deutschen Meisterschaften, die international ausgeschrieben sind, ungewöhnlich, aber korrekt.
Die drei SVG-Schwimmerinnen Chiara Kirsch (Platz 18), Donia Zrelli (Platz 19) und Jana Schomann (Platz 30) traten am Samstag auf der längsten Freistilstrecke über 1 500 Meter an. Alle drei SVG-Schwimmerinnen überzeugten. In der offenen Wertung bedeutete das Platz 36, 37 und 54 für die drei.
Am letzten Tag über 100 Meter Schmetterling sah es zunächst gut aus für den Wahlberliner Kunert mit Platz drei im Vorlauf in 52,84 Sekunden. Bei dem Rennen verlor Kunert seinen vor drei Jahren aufgestellten Altersklassenrekord für 18-Jährige. Im A-Finale am Sonntag fehlten dem Ausnahmeschwimmer des SVG nur neun Hundertstel zu Bronze. Es reichte zu Platz fünf und zur zweitbesten jemals geschwommenen Zeit von 52,22 Sekunden.
„Schade, ich war heute muskulär etwas fest“, konstatierte Alexander Kunert kurz nach dem Rennen.

SVG-Schwimmerin Barbara Schaal kurz vor dem Start der 100-Meter-Rückendistanz. Das Nachwuchsass wurde Zweiter in der Juniorenwertung. FOTO: RE

 Gelnhäuser Neue Zeitung

2018-01-27T10:20:10+00:00 18. Dezember 2017|Schwimmen|
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