Bei der Masters-EM im Wasserspringen in Graz zeigte Eva Schübel vom SV Gelnhausen einmal mehr ihre Klasse. Sie glänzte mit mehreren Top-Platzierungen.
Ende August wurden in Graz die Europäischen Masters Meisterschaften im Wasserspringen ausgetragen. Die routinierte Elite in dieser Sportart gab sich dabei die Ehre Die erfahrene Springerin Eva Schübel vom SV Gelnhausen ging bei den gut besetzten Wettkämpfen gleich viermal an den Start. Sie überzeugte mit mehreren Top-Ten-Platzierungen.
In Ihrem ersten Wettkampf vom Ein-Meter-Brett gelangen Eva Schübel die Sprünge nicht so gut wie im Training und sie musste sich deshalb mit dem sechsten Platz mit 113,90 Punkten zufrieden geben. Am nächsten Tag ging die Gelnhäuserin vom Drei-Meter-Brett an den Start. Kurz vor dem Wettkampf verletzte sie sich leicht, nahm aber trotzdem am Wettbewerb teil. In der internationalen Konkurrenz erreichte Schübel in der Endabrechnung doch noch einen beachtlichen fünften Platz mit 149,20 Punkten.
Im Abschlusswettkampf auf Platz vier gelandet
In ihrem dritten Wettkampf startete Schübel zum ersten Mal mit Axel Röll vom SB Bayern 07 Nürnberg in einem Synchronwettbewerb vom Drei-Meter-Brett. Die beiden mussten ihrem ersten gemeinsamen Synchronwettkampf Tribut zollen und harmonierten noch nicht so gut, um gegen die internationale Konkurrenz zu bestehen. Da auch noch ein Sprung völlig misslang, mussten die beiden sich mit Platz 10 begnügen.
Im abschließenden Teamwettbewerb lief es dann besser. Hier startete die Springerin ausd er Barbarossastadt zusammen mit Erik Seibt und Alexander Warg (beide vom DSC 1898 Dresden). Jeder Springer musste zwei verschiedene Sprünge aus unterschiedlichen Höhen präsentieren. Hier erreichte das deutsche Team mit Eva Schübel, mit nur 20 Punkten Rückstand auf einen Medaillenrang, den undankbaren vierten Platz hinter den weiteren Mannschaften aus Deutschland, Ungarn und den Niederlanden.
Damit unterstrich Eva Schübel einmal mehr, dass sie zu den herausragenden Persönlichkeiten in nachtionalen und internationalen Szene der Wasserspringer gehört. Gemeinsam mit ihrem Vereinskollegen Dieter Dörr ist sie regelmäßig bei hochkarätigen Wetbewerben vertreten und hat schon eine Vielzahl von Titeln und Medaillen gesammelt. Kein Wunder, dass sie beim heimischen Schwimmverein ausgesprochen stolz auf ihre Top-Wasserspringerin sind.
Eva Schübel verpasste in Graz das Siegerpodest nur knapp. Foto: re



