Gelnhausen feiert seine Besten: Barbarossastadt ehrt 161 Sportler für Erfolge im Jahr 2025

161 Athleten, 42 Trainer, 36 Mal Gold: Die Stadt Gelnhausen hat ihre besten Sportler für das Jahr 2025 geehrt. Bürgermeister Christian Litzinger und Landrat Thorsten Stolz würdigten die Sportler als Botschafter von Stadt und Kreis. Zugleich machte Litzinger die Notwendigkeit von millionenschweren Investitionen deutlich.

„Willkommen in unserer schönsten Halle“, begrüßte Bürgermeister Christian Litzinger die erfolgreichsten Sportler Gelnhausens aus dem Jahr 2025 und machte damit klar, was zu einer der städtischen Hauptaufgaben der kommenden Jahre wird. Millionen Investitionen sind erforderlich, um Gelnhausens Sport- und Turnhallen fit für die Zukunft zu machen und den Aktiven vom Breitensport bis hin zum Leistungssport weiter gute Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Deshalb habe man Mittel aus der „Sport-Milliarde“ des Bundes für die Sport- und Kulturhalle in Meerholz beantragt, erinnerte Litzinger. Auch an der Willi-Bechtold-Halle in Roth und der Mehrzweckhalle in Haitz sei einiges zu tun. Gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz bekräftigte der Rathauschef, dass die Bedeutung des Sports für alle der Politik bewusst sei.

Litzinger: Gemeinschaft gegen „Ellenbogengesellschaft“

In den aktiven Vereinen werde nicht nur an den sportlichen Zielen gearbeitet, meinte Litzinger. In Zeiten der „Ellenbogengesellschaft“ werde dagegen die Gemeinschaft betont. Und: Die Leistungssportler seien zudem die besten Botschafter für die Stadt und den Landkreis, sagten die Vertreter aus der Politik.

Und wie erfolgreich waren Gelnhausens Sportler im vergangenen Jahr? Die Zahlen können sich sehen lassen, auch wenn keine internationalen Titel errungen wurden. Denn 60 Teilnahmen bei Europa- und drei Teilnahmen bei Weltmeisterschaften sind herausragende Leistungen. Die goldene Ehrennadel wurde 36 Mal verliehen. Dazu kommen 61 silberne Ehrennadeln, die aus 169 Teilnahmen an Endkämpfen bei deutschen Meisterschaften resultieren. 64 Mal gab es Bronze für 291 Titel bei hessischen Meisterschaften. Und: 99 Sportler waren mindestens zum dritten Mal bei der Ehrung dabei. 14 davon sind mindestens 15 Mal ausgezeichnet worden. Auf die meisten Einladungen zur städtischen Sportlerehrung brachten es Achim Schneider und Dieter Dörr, die schon zum 39. Mal eine Auszeichnung erhielten. Dieter Dörr nahm früher als Wasserspringer an den Olympischen Spielen teil. Dennoch strahlte er am Sonntag über das ganze Gesicht, als er die Ehrennadel in Empfang nahm. Die Leidenschaft und Freude verbinden ihn mit den anderen Sportlern, auch wenn diese aus zehn verschiedenen Disziplinen stammen: Bogenschießen, Schwimmen, Wasserspringen, Leichtathletik, Triathlon, Volleyball, Gardetanz und Taekwondo gehören zu den Sparten, die regelmäßig bei der Gelnhäuser Sportlerehrung vertreten sind. In der jüngsten Auflage ergänzte Tischtennis den Ehrungsregen. Die Blasrohrschützen vom Verein „Freischütz“ aus Höchst waren zum ersten Mal vertreten. Sie wollen weitere Erfolge in ihrer noch jungen Disziplin erreichen.

Schwimmen: Achim Schneider, Antje Auhl, Steffen Auhl, Tim Auhl, Jan Auhl, Andreas Hinrich, Stephan Hecker, Grit Heeger, David Behnsen, Bo Behnsen, Carl Relecker, Dirk Janssen, Frank Metzner, Jonas Tittel, Mats Glock, Lara Faust, Oskar Heeger, Lucy Marinovic, Lina Heeger, Niklas Poth, Kaya Marschall, Stefanie Anders, Felix Gundlach und Milan Alt.
Trainer: Thorsten Barchet, Stefanie Anders und Heike Heeger.

Triathlon: Benjamin Hartmann, Liko Martin, Jörn Müller und Katrin Müller.

Wasserspringen: Rim Ascour, Oskar Berg, Lilly Bollé, Kyrylo Chepets, Dieter Dörr, Jakob Groß, Jeremias Joschua, Emma Kraft, Emily Krieger, Carl Maier, Jersey Röder, Jonah Sauer und Eva Schübel.
Trainer: Dieter Dörr, Maxim Bollé, Marco Mazzone

Bürgermeister Christian Litzinger (links) gratuliert Dieter Dörr vom Schwimmverein, der zum 39. Mal bei der Sportlerehrung ausgezeichnet wird. Fotos: Ludwig
 Die erfolgreichen Schwimmer in der Jahnhalle Hailer.

 Gelnhäuser Neue Zeitung